26.7.2017

Eröffnung des internationalen Sommercampus in der Trabi-Bude in Kalbe / 28 Stipendiaten reisen an

"Künstlerstadt ist zur Marke geworden"

gruppe eroeffn

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26.7.2017

Eröffnung des internationalen Sommercampus in der Trabi-Bude in Kalbe / 28 Stipendiaten reisen an

"Künstlerstadt ist zur Marke geworden"

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Die Mitglieder der Künstlerstadt Kalbe samt Künstlerstadtinitiatorin Corinna Köbele hießen am Montagabend die zahlreich erschienenen Gäste in der Trabi-Bude willkommen. © Berlan, Marilena

 

Kalbe. Der Sommercampus ist offiziell gestartet. Am Montagabend war in der Trabi-Bude der Künstlerstadt die Eröffnung, an der gut 70 Gäste teilgenommen haben. Unter ihnen Landrat Michael Ziche, der sich bei der Künstlerstadt Kalbe und all ihren Mitwirkenden für ihr Engagement bedankte. „Es sind intensive Jahre gewesen, in denen viele Aktionen gelaufen sind und in denen auch einige Auszeichnungen zusammengekommen sind. Dass die Künstlerstadt gefördert wird, liegt nicht nur daran, weil Corinna Köbele gute Anträge schreiben kann, sondern weil Engagement dahinter steckt. Ich finde das gut, dass sie das hier machen“, lobte er den Künstlerstadtverein und die Künstlerstadtinitiatorin. Lobende Worte sprach auch Kalbes stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Bösener aus: „Ich bewundere Corinna Köbele für ihren Optimismus. Ich begrüße ebenfalls, dass viele Studenten nach Kalbe kommen. Und ich bin gespannt, was sie dieses Jahr für Projekte auf die Beine stellen werden. Einen großen Dank auch an die Mitglieder der Künstlerstadt. Es ist ein Engagement, das in ihrer Freizeit stattfindet und mit Arbeit verbunden ist.“ Auch Horst Blum, der Leiter des Amtes für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forstwirtschaft (ALFF), zählte zu den Gästen. „Für mich ist die Künstlerstadt eine Marke geworden. Und das in sehr kurzer Zeit. Ich hoffe, dass es weiterhin so bleibt“, sagte er. 28 Stipendiaten werden die nächsten Wochen in Kalbe an ihren Projekten arbeiten und die Öffentlichkeit daran teilhaben lassen. Die jungen Künstler kommen aus Österreich, Armenien, Polen, Südkorea, China, Iran und aus den verschiedensten Städten Deutschlands. Am Montagabend durften die Gäste vier der Studenten kennenlernen. Alle weiteren reisen in den kommenden Tagen noch an. Die 23-jährige Sophia Richter studiert an der Uni in Leipzig und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften absolviert. Ihren Master will sie ebenfalls in dem gleichen Studienfach machen. Privat schreibt sie gerne Prosatexte. Ihre Freundin Mim Schneider arbeitet zurzeit als freie Fotografin und will ihren Master in Fotografie machen. Gemeinsam werden sie die nächsten zwei Wochen an dem Projekt „Körperwahrnehmung“ arbeiten. Während Sophia die „Körperwahrnehmung“ in Sprache festhalten wird, rundet Mim das Thema mit ihren Bildern ab. Youngmin Lee ist 30 und studiert an der Uni in Dresden Malerei. Die junge Südkoreanerin lebt seit drei Jahren in Deutschland. Eigentlich ist ihre Leidenschaft die klassische Malerei. Aktuell probiert sie sich in der abstrakten Malerei aus. In Kalbe bleibt sie einen Monat und will sich der abstrakten Kunst hingeben. Farah Nourinejadfard wird ebenfalls für einen Monat in Kalbe bleiben. Die Iranerin ist 2007 als Kunstlehrerin nach Deutschland gekommen und hat ab 2010 an der Fachhochschule in Bochum Architektur studiert. 2015 war sie mit einer studentischen Gruppe in der Mildestadt und wollte nochmal in die Altmark kommen. Umrahmt wurde der Abend in der Trabi-Bude mit netten Gesprächen und einem abwechslungsreichen Buffet, das sich alle schmecken ließen.

© https://www.az-online.de/altmark/kalbe/kuenstlerstadt-marke-geworden-8519817.html

 

 

 

 

 

 

 

 

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