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Die Künstlerstadt Kalbe begegnet mittels Kunst und Kultur den Folgen des demografischen Wandels. Wir bringen "Fülle in die Hülle", schaffen Bleibeperspektiven verbessern die Lebensqualität der hier Lebenden und ermöglichen Zuzug.
 

 

 

Köbele: „Jetzt kann die Feingestaltung beginnen"

Drei Bagger arbeiten sich durch den Kalbenser Garten der Nationen

Kalbe (apu) • Der Motorenlärm von gleich drei Baggern dröhnte am Montag für mehrere Stunden durch den Garten der Nationen am Roten Wall in Kalbe. Mitarbeiter des Energiekonzerns Avacon durchforsteten mit den Baggern das über 2000 Quadratmeter große Areal.
Bereits seit mehreren Monaten ist der Kalbenser Künstlerstadt-Verein mit der Urbarmachung des Geländes beschäftigt. Vereinsmitglieder leisteten zahlreiche Arbeitseinsätze gemeinsam mit Flüchtlingen und Asylbewerbern. So wurde das über viele Jahre verwilderte Gelände Schritt für Schritt für den neuen Zweck hergerichtet. Dazu zählte auch das Fällen von Bäumen. Für die gröbsten Arbeiten bat die Künstlerstadt jedoch den Energieversorger um Hilfe, der den Verein seit langem bei Projekten unterstützt.


60 Baumwurzeln gezogen und gleich abtransportiert


Zu den besagten groben Arbeiten zählte die Entfernung von mehr als 60 Baumwurzeln und einer Reihe von Betonteilen aus dem Boden. Am Montag war es soweit. Mitarbeiter rückten mit drei Baggern an. Innerhalb einiger Stunden waren die Wurzeln herausgezogen.
Aber nicht nur das. Die Holzabfälle wurden auch gleich verladen und abtransportiert. „Es ist eine große Freude, dass diese grobe Arbeit nun erledigt ist. Jetzt kann die Feingestaltung beginnen. Dazu zählt auch das Anlegen von Beeten, das Säen und Pflanzen", so Vereinsvorsitzende Corinna Köbele.
Der Garten der Nationen soll ein Gemeinschaftsgarten für die Kalbenser und die Kalbenser Neubürger werden - eine Begegnungsstätte für die gemeinsame Freizeitgestaltung.

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Per Muskelkraft die Baumwurzeln zu entfernen wäre kaum möglich gewesen. Dank des Baggereinsatzes war das eine Sache von wenigen Stunden. Foto: Bernd Möller

 

© Volksstimme Gardelegener Kreisanzeiger, 27.4.2016, S. 20

 

 

 

 

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